Archiv für den Monat Oktober 2017

Phsyik und Nachtzüge (Polen Nr. 2)

Standard

Anfang September bin ich mit dem Nachtzug nach und von Warschau gefahren. Das habe ich voll genossen, weil ich beide Male auch nur mit Bekannten im Abteil war und ich es mag, mit Sonnenaufgang in einem neuen Land aufzuwachen.

Nach einiger Zeit im Wald habe ich noch ein paar Tage in Warschau genossen, unter anderem im Physik-Museum. Ich bin kein Museum-Mensch, aber dieses war sehr toll. Beinahe jedes Ausstellungsstück ist zum selbst Experimentieren. Sehr empfehlenswert. Lies den Rest dieses Beitrags

Advertisements

Zwischenbilanz Oktober: Manchmal ist es eben so.

Standard

Manchmal ist es eben so, dass ich mit einem Handy am Ohr meine nächste Reise plane, während ich mit der zweiten Hand im Germteig wühle, die Waage bleibt verräumt, ich verlese mich im Rezept und kippe zu viel Zucker in den Teig für die Laugenweckerl. Und dann schafft es auch nicht jedes Weckerl in die Lauge, weil ich mich so sehr auf meine Zukunft freue. Gut so. Und dann gibt es noch jene Leute im Leben, die die Weckerl trotzdem essen. Danke.

Sonst fand ich noch sehr toll und dankenswert bis jetzt im Oktober:

das Mädchen, das mit dem Drachen über die Wiesen gerannt ist

das wunderbare Wetter, das mich tagelang draußen hat sein lassen

Leute, die mich unkonventionell motiviert haben

dass ich ein gutes Hörbuch geschenkt bekommen habe und auf den Geschmack gekommen bin

den kürzesten Klettersteig

die Herbstfarben

Freunde, denen es nichts ausmacht, dass  man sich hin und wieder länger nicht sieht, und Freundschaften, die sich dadurch nicht verändern

 

Zum Nachmachen der Weckerl kann ich euch dieses Rezept empfehlen.

Die Abbildung ist aus der ersten Achtsamkeitsausgabe der Flow.

ein Kürbis-Gerücht [vegetarisch]

Standard

Backrohr auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.

1 kleinen Hokkaido-Kürbis entkernen, in 2 cm dicke Spalten schneiden, salzen,
1 oder 2 Paprika in breite Streifen schneiden,
einige Frühlingszwiebeln in ca. 10 cm lange Streifen schneiden,
-> alles auf ein Backblech legen.

für die Marinade:
5 EL Olivenöl mit 2 fein gehackten Knoblauchzehen,
3 EL frischem Rosmarin,
1 kleinen, fein gehackten Chilischote,
Salz und Pfeffer vermengen und abschmecken.

Die Marinade über dem Gemüse verteilen und ca. 25 Minuten im Rohr braten.

Käsestücke über dem Gemüse verteilen, mit ca. 2 EL Honig beträufeln und ca. 4 EL Korianderblättern bestreuen.

 

Das Rezept habe ich aus der Zeitschrift „Mahlzeit! fein ° gesund ° nachhaltig“ vom September 2017. Ich habe ohne Einkaufen spontan etwas abgewandelt – statt frischem Knoblauch, Rosmarin, Koriander und Chili andere Gewürze verwendet, den beschriebenen Feta (120 g) eingetauscht in würzigen Käse und den Honig weg gelassen. Beim nächsten Mal würde ich allerdings auch auf die Frühlingszwiebeln verzichten, da sie mir gebacken einfach nicht so besonders schmecken. Außerdem hat das Ganze bei mir eindeutig länger als die beschriebenen 20 bis 25 Minuten gebraucht – das kann aber auch am Herd liegen, den ich gerade verwendet habe.

September – Polen und Finnland

Standard

Im September war ich dankbar für …

 

das „Paradies auf Erden“: ein unberührter alter Wald mit hohen Moosschichten und flächendeckend essbaren Beeren mitten in Finnland.

die Schokolade mit Honig und gebrannten Mandeln.

das Kennenlernen der gemütlichen und geselligen Saunakultur in Finnland.

den Wind und das Abenteuergefühl beim Bootfahren.

die vielen „i“s der Finnen.

Kaminfeuer.

die Aussage „I don’t want recipes to tell me what to do while baking.”

das Physikmuseum in Warschau.

Nächte im Freien in Polen.

eine geführte Wanderung durch den Bialowieza Forest.

den Schaffner, der dem Lokführer angeschafft hat, die Türen noch einmal zu öffnen, damit der letzte Laufende noch einsteigen kann. (Und ich war tatsächlich nicht die letzte laufende Person.)