Archiv der Kategorie: Weltentdeckerei

Dankbarkeit von Oktober bis März

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Seit Oktober habe ich schon keinen Beitrag mehr zum Thema Dankbarkeit geschrieben. Warum ich heute darüber nach denke? Weil ich durch Zufall hier bei Claudia über mich gelesen habe.
Das hat mich über meine Seite nach denken lassen. Sie zeigt halt eigentlich sehr wenig aus meinem Leben. Und während ich drei Abenteuer erlebe kann es sein, dass hier nur ein einziges Rezept zu sehen ist. Was prinzipiell gut ist, denn ich möchte nicht zu viel Zeit vor Bildschirmen verbringen. Ich bin dennoch dankbar dafür, dass ich vor Jahren auf die Idee kam, den Blog hier zu beginnen. Denn manchmal stehe ich tatsächlich mit meinem neuen Smartphone (das ich geschenkt bekommen habe und eigentlich schon längst nicht mehr aktuell ist) im Supermarkt und suche mir ein altes Rezept raus.

Jetzt gerade kuriere ich meine Verkühlung aus und habe richtig Lust auf einen neuen Eintrag. Die Seite mit allen Rezepten habe ich übrigens aktualisiert. Wofür war ich die letzten Monate dankbar? Für Vieles. Zum Beispiel:

Einen kurzen Herbst in Wien, den ich als Gast dort verbracht habe. Inklusve Acro Yoga und Viennale.

Dass ich einen Schulfreund im Salzbergwerk besuchen durfte.

Für diese besonders warmen Tage im Oktober. Auch wenn das Klima-technisch gesehen Scheiße ist. Es war halt geil warm.

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Phsyik und Nachtzüge (Polen Nr. 2)

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Anfang September bin ich mit dem Nachtzug nach und von Warschau gefahren. Das habe ich voll genossen, weil ich beide Male auch nur mit Bekannten im Abteil war und ich es mag, mit Sonnenaufgang in einem neuen Land aufzuwachen.

Nach einiger Zeit im Wald habe ich noch ein paar Tage in Warschau genossen, unter anderem im Physik-Museum. Ich bin kein Museum-Mensch, aber dieses war sehr toll. Beinahe jedes Ausstellungsstück ist zum selbst Experimentieren. Sehr empfehlenswert. Lies den Rest dieses Beitrags

Zwischenbilanz Oktober: Manchmal ist es eben so.

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Manchmal ist es eben so, dass ich mit einem Handy am Ohr meine nächste Reise plane, während ich mit der zweiten Hand im Germteig wühle, die Waage bleibt verräumt, ich verlese mich im Rezept und kippe zu viel Zucker in den Teig für die Laugenweckerl. Und dann schafft es auch nicht jedes Weckerl in die Lauge, weil ich mich so sehr auf meine Zukunft freue. Gut so. Und dann gibt es noch jene Leute im Leben, die die Weckerl trotzdem essen. Danke.

Sonst fand ich noch sehr toll und dankenswert bis jetzt im Oktober:

das Mädchen, das mit dem Drachen über die Wiesen gerannt ist

das wunderbare Wetter, das mich tagelang draußen hat sein lassen

Leute, die mich unkonventionell motiviert haben

dass ich ein gutes Hörbuch geschenkt bekommen habe und auf den Geschmack gekommen bin

den kürzesten Klettersteig

die Herbstfarben

Freunde, denen es nichts ausmacht, dass  man sich hin und wieder länger nicht sieht, und Freundschaften, die sich dadurch nicht verändern

 

Zum Nachmachen der Weckerl kann ich euch dieses Rezept empfehlen.

Die Abbildung ist aus der ersten Achtsamkeitsausgabe der Flow.

September – Polen und Finnland

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Im September war ich dankbar für …

 

das „Paradies auf Erden“: ein unberührter alter Wald mit hohen Moosschichten und flächendeckend essbaren Beeren mitten in Finnland.

die Schokolade mit Honig und gebrannten Mandeln.

das Kennenlernen der gemütlichen und geselligen Saunakultur in Finnland.

den Wind und das Abenteuergefühl beim Bootfahren.

die vielen „i“s der Finnen.

Kaminfeuer.

die Aussage „I don’t want recipes to tell me what to do while baking.”

das Physikmuseum in Warschau.

Nächte im Freien in Polen.

eine geführte Wanderung durch den Bialowieza Forest.

den Schaffner, der dem Lokführer angeschafft hat, die Türen noch einmal zu öffnen, damit der letzte Laufende noch einsteigen kann. (Und ich war tatsächlich nicht die letzte laufende Person.)

Film: Paterson

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water falls from the bright air
it falls like hair
[…]
most people call it rain

vom Poeten Ron Padgett im Film Paterson

 

Ein Film, dem ich ohne Überlegen 10 von 10 imaginären Punkten auf meiner Beliebtheitsskala gebe. Ein Film, der einen nicht mit spektakulären Stunts vom Hocker reißt – aber wegen seiner Schönheit.