ein Kürbis-Gerücht [vegetarisch]

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Backrohr auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.

1 kleinen Hokkaido-Kürbis entkernen, in 2 cm dicke Spalten schneiden, salzen,
1 oder 2 Paprika in breite Streifen schneiden,
einige Frühlingszwiebeln in ca. 10 cm lange Streifen schneiden,
-> alles auf ein Backblech legen.

für die Marinade:
5 EL Olivenöl mit 2 fein gehackten Knoblauchzehen,
3 EL frischem Rosmarin,
1 kleinen, fein gehackten Chilischote,
Salz und Pfeffer vermengen und abschmecken.

Die Marinade über dem Gemüse verteilen und ca. 25 Minuten im Rohr braten.

Käsestücke über dem Gemüse verteilen, mit ca. 2 EL Honig beträufeln und ca. 4 EL Korianderblättern bestreuen.

 

Das Rezept habe ich aus der Zeitschrift „Mahlzeit! fein ° gesund ° nachhaltig“ vom September 2017. Ich habe ohne Einkaufen spontan etwas abgewandelt – statt frischem Knoblauch, Rosmarin, Koriander und Chili andere Gewürze verwendet, den beschriebenen Feta (120 g) eingetauscht in würzigen Käse und den Honig weg gelassen. Beim nächsten Mal würde ich allerdings auch auf die Frühlingszwiebeln verzichten, da sie mir gebacken einfach nicht so besonders schmecken. Außerdem hat das Ganze bei mir eindeutig länger als die beschriebenen 20 bis 25 Minuten gebraucht – das kann aber auch am Herd liegen, den ich gerade verwendet habe.

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September – Polen und Finnland

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Im September war ich dankbar für …

 

das „Paradies auf Erden“: ein unberührter alter Wald mit hohen Moosschichten und flächendeckend essbaren Beeren mitten in Finnland.

die Schokolade mit Honig und gebrannten Mandeln.

das Kennenlernen der gemütlichen und geselligen Saunakultur in Finnland.

den Wind und das Abenteuergefühl beim Bootfahren.

die vielen „i“s der Finnen.

Kaminfeuer.

die Aussage „I don’t want recipes to tell me what to do while baking.”

das Physikmuseum in Warschau.

Nächte im Freien in Polen.

eine geführte Wanderung durch den Bialowieza Forest.

den Schaffner, der dem Lokführer angeschafft hat, die Türen noch einmal zu öffnen, damit der letzte Laufende noch einsteigen kann. (Und ich war tatsächlich nicht die letzte laufende Person.)

Brokkoli-Gemüse-Teller [vegetarisch]

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Ich habe mit einem Rezept für ein Brokkoli-Taboulé aus einem Fitness-Magazin herum probiert – heraus gekommen ist etwas ganz anderes, in dem der Brokkoli nur mehr kleiner Bestandteil ist. Aber es war insgesamt so gut, dass ich es euch zeigen möchte:

Für zwei Personen habe ich einen halben Brokkoli-Strunk (Vorteil: der Rest bleibt für einen weiteren Versuch) in kleine Stücke geschnitten und mit Salz einige Minuten in wenig kochendem Wasser gegart. Eine kleine Bio-Zitrone ausgepresst mit etwa halb so viel Honig, etwas gutem Speiseöl, Pfeffer, Salz und Curry gemischt. Eine Stange Jungzwiebel und ein paar getrocknete Marillen in kleine Scheiben geschnitten. Direkt vor dem Servieren den Brokkoli mit dem Dressing und dann dem Zwiebel vermischt, Marillenscheiben und Sesam darüber gestreut.

Dazu habe ich Erdäpfelsalat, grünen Salat mit Tomaten und Hokkaido-Kürbis mit Käse überbacken gemacht.

Film: Paterson

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water falls from the bright air
it falls like hair
[…]
most people call it rain

vom Poeten Ron Padgett im Film Paterson

 

Ein Film, dem ich ohne Überlegen 10 von 10 imaginären Punkten auf meiner Beliebtheitsskala gebe. Ein Film, der einen nicht mit spektakulären Stunts vom Hocker reißt – aber wegen seiner Schönheit.

 

Gemüselasagne [vegetarisch]

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pikante-lasagne

Ein Gericht aus Wohnungs-Zeiten, das gut schmeckt – auch wenn es keine schönen Fotos bringt :)

Zutaten:

  • ca. 1/2 Melanzani
  • ca. 2 Hand voll Champignons
  • 1 Tomate
  • 1 Paprika
  • ca. 150 g Feta
  • ca. 200-300 g Hartkäse gerieben, wie z.B. Gouda
  • Lasagneblatten
  • Salz, Pfeffer, Oregano, Paprikapulver edelsüß

Zubereitung:

Gemüse klein schneiden und in Öl anbraten,
danach abwechselnd Nudelplatten, Gemüse und Käse schichten,
je nach Anleitung der Nudeln backen.

Mai – Österreich

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Dem Mai bin ich dankbar für …

die turbulente Zeit in Österreich, die sehr viel Spaß gemacht hat und mich so viele Leute und Plätze sehen hat lassen.

weiteres Wissen über Thai Yoga Massagen und Massageaustausch.

das nepalesische Abendessen.

die vielen altbekannten Gesichter und neuen Geschichten in Graz und Wien.

Frühstückstreffen.

den Abend, der mich wunderschön in meinen Beruf zurück geholt hat.

das Essen, das für mich gekocht wurde.

Gastfreundschaft.

die Zeit, die ich für Yoga finde.

(Dieser Beitrag ist tatsächlich noch zeitverzögerter als die Fotos von Asien. Das passt schon. Zeit ist relativ.)