Schlagwort-Archive: Dankbarkeit

Dankbarkeit im September

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Den Sommer habe ich in einem Zelt – zum Großteil in Frankreich – verbracht. Strom und Internetverbindung waren limitiert. Die Tage, an denen ich den Laptop eingeschalten habe, kann ich an einer Hand abzählen. Daher auch keine Beiträge, viele Emails sind überflogen in den „zu erledigen“-Ordner gewandert, einige Monate ohne Serien oder Youtube-Videos, viele Stunden am Lesen, mit Hörbuch, im Wald, im Sand. Nein, lasst mich das korrigieren: Beinahe keine Stunde ohne Sand.

Dankbar jetzt gerade und rückblickend auf den Sommer bin ich für:

Die Entscheidung, dass ich mich noch mehr mit Menschen – oder den Menschen – umgeben möchte, die mir wirklich gut tun. Denen es darum geht, dass ich glücklich bin. Die nicht an Fakten rundherum interessiert sind, sondern an meinem Spaß, meinem Lachen, meiner Freude, meiner Leidenschaft, wie es mir wirklich geht.

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Dankbarkeit von Oktober bis März

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Seit Oktober habe ich schon keinen Beitrag mehr zum Thema Dankbarkeit geschrieben. Warum ich heute darüber nach denke? Weil ich durch Zufall hier bei Claudia über mich gelesen habe.
Das hat mich über meine Seite nach denken lassen. Sie zeigt halt eigentlich sehr wenig aus meinem Leben. Und während ich drei Abenteuer erlebe kann es sein, dass hier nur ein einziges Rezept zu sehen ist. Was prinzipiell gut ist, denn ich möchte nicht zu viel Zeit vor Bildschirmen verbringen. Ich bin dennoch dankbar dafür, dass ich vor Jahren auf die Idee kam, den Blog hier zu beginnen. Denn manchmal stehe ich tatsächlich mit meinem neuen Smartphone (das ich geschenkt bekommen habe und eigentlich schon längst nicht mehr aktuell ist) im Supermarkt und suche mir ein altes Rezept raus.

Jetzt gerade kuriere ich meine Verkühlung aus und habe richtig Lust auf einen neuen Eintrag. Die Seite mit allen Rezepten habe ich übrigens aktualisiert. Wofür war ich die letzten Monate dankbar? Für Vieles. Zum Beispiel:

Einen kurzen Herbst in Wien, den ich als Gast dort verbracht habe. Inklusve Acro Yoga und Viennale.

Dass ich einen Schulfreund im Salzbergwerk besuchen durfte.

Für diese besonders warmen Tage im Oktober. Auch wenn das Klima-technisch gesehen Scheiße ist. Es war halt geil warm.

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Februar – Gemütliche Reisestunden

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Dankbarkeit soll ja anscheinend auch ziemlich gesund sein, also dann fühle ich mich mal dankbar für:

die frischen Früchte, die singalesische Küche, Kokosnüsse, Pizzen aus dem Steinofen, Desserts und vor allem chocolate brownies (Ich frage mich, warum ich sie noch nie selbst gebacken habe. Das wird nachgeholt.)
unerwartet lustige Stunden an einem Pool
endlich einen unglaublich guten riesigen Mojito
dass ich hintereinander eine linke und eine rechte Welle parallel im Gleiten starten konnte
dass ich keinen Sonnenbrand mitgenommen habe
die australische Yogalehrerin, die die Stunden so perfekt verausgabend und entspannend gestaltet hat und mir als Inspiration dient
die vielen Reiseideen für die Zukunft
dass ich mein Indienvisum gerade noch rechtzeitig erhalten habe
die Sms und Mails, die mich am österreichischen Alltag Teil haben lassen
550 Seiten von John Irving, die ich noch nie gelesen habe:

irving Lies den Rest dieses Beitrags

Dezember – der Geruch nach Veränderung

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Im Dezember war ich besonders dankbar dafür, dass …

ich die schönen Möglichkeiten durch ebooks entdeckt habe.

ich bei einem Winter-Kochkurs war.

ich mir die Zeit zum krank-Sein genommen habe.

die Katze ohne Essen vorbei kommt. Und dass ich dann noch in Amy Schumers Buch „The Girl with the Lower Back Tattoo“ in ihrer Liste „Things That make Me Happy“ über den Hund ihrer Schwester gelesen habe: „We have this really cool relationship where I don’t give him treats, so I know his love for me is entirely non-food motivated.“

ich eine schöne Seite von Bratislava kennen lernen durfte.

ich alte Schulfreunde getroffen habe.

ich meine letzten Stunden in der Arbeit geleistet habe. Auf zu neuen Abenteuern, im Februar geht es wieder nach Sri Lanka!! (hier Fotos meines Aufenthalts 2016)

ich mich schon von einigen sehr lieben Leuten verabschiedet habe.

ich bei einer wirklich netten Silvester-Party war.

Jänner, du hast mich überrascht.