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Schokoladen-Cashew-Brownies

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Vor dem richtigen Backfeeling abchecken:

4 Eier in Raumtemperatur lagern.

240 g Butter schmelzen und abkühlen lassen. (Aus den restlichen 10 g des Butterstücks hab ich mir gleich ein tolles Brot geschmiert.)

200 g Kochschokolade oder dunkle Schokolade grob hacken.

150 g Cashewnüsse grob hacken.

Den Ofen auf 175 ° C. vorheizen.

Eine kleine Backform mit Backpapier auslegen.

Dann geht es tatsächlich los:

170 g Zucker, 30 ml pflanzliches Öl und die zerlassene und überkühlte Butter gut schlagen.

15 ml puren Vanilleextrakt und die 4 Eier zufügen und ebenfalls gut schlagen.

100 g weißes Mehl und 30 g Vollkornmehl, 100 g Kakaopulver und einen 3/4 TL Salz einsieben und mit einem Schneebesen kurz unterheben.

Die Hälfte der Cashewnüsse und 3/4 der Schokoladenstücke unter den Teig mischen.

Teig in die Form füllen und restliche Cashewnüsse und Schokolade drauf streuen.

So lange* backen, bis die Mitte des Teiges bei schütteln der Form nicht mehr „wackelt“ – jedoch auch bedenken, dass die Masse noch etwas „nachbäckt“, so lange sie in der heißen Form ist. Nach 10 Minuten, spätestens 15, aus der Form vorsichtig lösen. Vor dem Aufschneiden abkühlen lassen.

Wenn ich die Brownies unabsichtlich in den Kühlschrank stelle, verkaufe ich sie einfach als Schokoladenkuchen.

 

* Zeit ist ja bekanntlich relativ. Hier gibt es eine haargenaue Auflistung, in welcher Backformgröße die Brownies wie lange backen sollen. Zusammen gefasst, da es aber auch auf den Ofen ankommt: je größer die Form, desto kürzer die Backzeit.

Schwarzwälderkirschtorte

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Ich sag es gleich, in der „Kitchen Story“-Beschreibung für dieses Rezept steht „Aufwand: Schwer“ und es wurde noch ein Mucki-Oberarm als Smiley hinzugefügt. Aber es lohnt sich. Wenn man sehr viel Zeit hat. Zu finden ist das Rezept in der App „Kitchen Story“ mit dem Suchbegriff Schwarzwälder Kirschtorte. Was ich an der App mag: sie ist gratis und wenn man die Beschreibung aufmacht, sperrt sich automatisch das Handy nicht mehr.

Zutaten:

Da die Zutaten oft aufgeteilt werden, habe ich sie in der Beschreibung noch mal fett gedruckt. Beim Kirschwasser hat mich das Rezept sehr verwirrt und die Angaben, wie es aufgeteilt wird, ist jetzt meine eigene Interpretation.

350g entkernte eingelegte Kirschen (da habe ich mir „Schattenmorellen“ einfach frei selbst übersetzt)

7 Eier

1 Prise Salz

130g Zucker – aufgeteilt (hier habe ich schon sehr reduziert)

160g Mehl (davon habe ich etwa 50g Vollkornmehl verwendet)

1 TL Vanilleextrakt

1/2 TL Backpulver

100g Stärke – aufgeteilt

40g Kakaopulver

60g Butter

1 EL Zitronensaft

1/4 TL Zimt

90g Kirschwasser von den eingelegten Kirschen – aufgeteilt

1 Liter Schlagobers – aufgeteilt (ja, eine Torte „schwerer Güte“, wie es meine Mami bezeichnen würde)

4 TL Vanillezucker – aufgeteilt

8,5 TL Sahnesteif – aufgeteilt

1 EL Kirschsaft (darauf habe ich beim Einkaufen vergessen – war auch ohne sehr gut)

100g Schokoladensplitter zum Dekorieren

12 frische Kirschen zum Dekorieren

Butter zum Einfetten der Form

 

ganz viel Material :) – wie Springform, Backpapier, Rührschüsseln, Mixer, Schneebesen, Sieb, Küchenspatel, kleiner Topf, Brotmesser, Spritztüte mit Sterntülle, …

 

Zubereitung:

 

Backofen auf 190° vorheizen.

Tortenform einfetten und mit Backpapier auslegen.

60g Butter in einem Top bei niedriger Hitze schmelzen lassen und zur Seite stellen.

7 Eier trennen, Eigelbe in großer Schüssel auf die Seite stellen, Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Eigelb mit 100g Zucker und 1 TL Vanilleextrakt ca. 6 bis 8 Minuten aufschlagen, bis die Mischung luftig ist.

160g Mehl (ich habe davon etwa 50g Vollkornmehl verwendet), 50g Stärke, 40g Kakaopulver und 1/2TL Backpulver vermengen, über die Eigelb-Zucker-Mischung sieben und unterrühren.

Eischnee auf zwei mal aufgeteilt vorsichtig unterheben.

Geschmolzene Butter unter den Teig heben.

Teig in vorbereitete Tortenform füllen und im vorgeheizten Backrohr ca. 25 bis 30 Minuten (Stäbchenprobe!) backen. Ca. 15 Minuten abkühlen lassen und aus der Springform nehmen.

 

Ca. die Hälfte des Kirschwassers in einem kleinen Topf mit 1 EL Zitronensaft, 30g Zucker, 50g Stärke und 1/4 TL Zimt glatt rühren.

Die Mischung bei mittlerer Hitze zu einem Pudding einkochen.

Vom Herd nehmen und die 350g eingelegten (vorher abgesiebten) Kirschen und ca. 1/4 des Kirschwassers unterheben.

Die Masse, die später die Kirschfüllung ist, beiseitestellen und auskühlen lassen.

 

2 EL Vanillezucker und 5 TL Sahnesteif in einer kleinen Schüssel mischen.

600 ml Schlagobers in einer großen Schüssel aufschlagen bis sich kleine Spitzen im Schlag formen. Dabei währenddessen nach und nach Zucker-Sahnesteif-Mischung dazugeben.

 

Die ausgekühlte Kuchenmasse horizontal in 3 Schichten schneiden.

Das restliche Kirschwasser und 1 EL Kirschsaft mischen, die unterste Kuchenschicht auf eine Kuchenplatte / einen großen Teller stellen und mit ca. 1/3 der Kirschsaft-Mischung bestreichen. Die Kirschfüllung darauf verteilen, dabei außen einen ca. 1 cm breiten Rand frei lassen.

Die erste Kuchenschicht mit Belag ca. 10 Minuten in den Kühlschrank stellen und anschließend den Kuchenring darum geben. Die Hälfte des geschlagenen Schlagobers darauf verteilen und gleichmäßig glatt streichen.

Mittlere Kuchenschicht darauf legen, mit ca. 1/3 der Kirschsaft-Mischung bestreichen und die restliche Sahne darauf verteilen.

Die oberste Kuchenschicht darauf geben und mit restlicher Kirschsaftmischung bestreichen.

Den Kuchen mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

 

400ml Schlagobers mit 2 EL Vanillezucker und 3,5 TL Sahnesteif steifschlagen.

Die Torte rundherum damit einstreichen und einen Rest des Schlagobers in eine Spritztüte mit Sterntülle füllen.

Den Tortenrand und die Mitte der Torte oben kreisförmig mit 100g Schokoladensplitter dekorieren.

Mit Hilfe der Spritztüte 12 Schlagobers-Tupfen oben auf den Rand der Torte spritzen und mit jeweils einer Kirsche garnieren.

Ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Schokoladenbrownies mit Cashewnüssen und getrockneten Preiselbeeren

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In Sri Lanka habe ich im Februar den Entschluss gefasst, dass ich endlich mal Schokoladen-Brownies machen möchte. Genau genommen war es beim Dessert mit Kokos-Eis in diesem Beitrag, bei dem ich nach jedem Bissen die Palmen im Löffel gesehen habe. Im Herbst war ich wieder wo mit ausgestatteter Küche und auf der Suche nach einem Rezept habe ich diese wunderbaren Bilder von Kochfrosch gefunden. Noch mal von mir abgewandeltes Rezept von Jamie Oliver, das ich von ganzem Herzen empfehlen kann: Lies den Rest dieses Beitrags